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Beim diesjährigen Frauenwochenende der Lukasgemeinde in Bad Endbach stand neben dem Seminar zur Leichtigkeit am Samstag das Miteinander im Mittelpunkt: ob beim Sektempfang am Freitagabend oder beim Überraschungsfilm, ob bei der Andacht am Sonntag oder der gemeinsamen Gymnastik oder in den Seminarpausen wie auch am Samstagabend spontan beim Tanzen.
Referentin Kathrin Laborda zeigte: Leichtigkeit ist kein Mythos und man braucht dafür weder ein Schweigeretreat noch einen Yoga-Trip nach Bali. Die Hofheimerin lud die 17 Teilnehmerinnen ein, ihr Gehirn wie eine neue Software zu programmieren: weniger Drama, mehr „Aaah“. Der Coaching-Cocktail der selbstständigen Unternehmerin für Kommunikation und achtsame Führung bestand aus Atmung, Achtsamkeit und Augenzwinkern. Er zeigte: Leichtigkeit ist keine Frage der Umstände, sondern der Übung – oder des richtigen Satzes im richtigen Moment.
Routine aufbauen – oder: Wie du dein Gehirn dressierst
Entspannung auf Knopfdruck ist möglich, sagt die Hofheimerin. Wähle einfach einen Alltags-Reiz, wie Wasser oder das Handy, und verknüpfe ihn mit einer kleinen Übung. Beispiel: „Immer wenn ich Wasser berühre, atme ich fünfmal tief.“ Wenn du’s oft tust, läuft die Entspannung irgendwann automatisch. Wie Autofahren, nur ohne CO₂-Ausstoß.
Atmung – Sauerstoff ist das neue Spa
Atmen ist lebenswichtig – und laut Wissenschaftlern auch die billigste Form der Therapie. Bauchatmung bringt Gelassenheit, stärkt das Selbstvertrauen und hilft, weniger über den Kollegen nachzudenken, der dich nervt.
Komplimente – der Spiegel als bester Freund
Beim nächsten Blick in den Spiegel: Sag was Nettes zu dir. Fang harmlos an („Ich habe Augen“) und steigere dich bis zu „Ich mag meine Nase, sie gehört zu mir“. Das Ziel ist, irgendwann nackt vorm Spiegel zu stehen und zu denken: „Gar nicht schlecht, was das Leben so gebaut hat!“
Denn wenn du dich selbst magst, brauchst du weniger Bestätigung durch andere – und das spart wiederum Energie fürs Wesentliche: Schokolade oder Weltfrieden.
Du denkst, du hast ein Problem?
Falsch gedacht! Frag dich: „Was kann schlimmstenfalls passieren?“ Wenn du’s lösen kannst – kein Problem. Wenn nicht – auch kein Problem. So einfach ist Philosophie, wenn man sie entspannt betrachtet.
Hypnotische Sprache – wie man mit Chaos flirtet
Frauen denken angeblich an hundert Dinge gleichzeitig. Kein Wunder, dass die Nerven manchmal Samba tanzen. Lösung: „Je-desto“-Sätze!
So machst du aus Stress Reiztraining für Gelassenheit – quasi emotionales Karate.
Die 3 W’s: Feedback, das keinen Streit produziert
Wenn du dich mal wieder über etwas ärgerst, nutze die drei „W’s“: Wahrnehmung – Wirkung – Wunsch. „Ich sehe, dass…“, „Das bewirkt bei mir…“, „Ich wünsche mir, dass…“
Der Trick: Keiner fühlt sich angegriffen, alle fühlen sich verstanden.
Meine Welt – deine Welt
Jeder hat seine eigene Gehirnkirmes. Wenn du das anerkennst, hörst du automatisch auf, immer „recht haben“ zu wollen. Frag lieber: „Was bedeutet dir das?“ So verwandelst du Genervtheit in Neugier – und plötzlich wird aus der motzenden Nachbarin eine spannende Sozialstudie.
Außerdem gilt: Du bist liebenswert, egal, was andere denken.
Nutzenorientierte Kommunikation – Reden, damit andere wollen, was du willst
Kleines Sprach-Upgrade mit großem Effekt: Nicht „Wir müssen abwaschen!“, sondern „Wenn wir zusammen spülen, sind wir früher beim Wein.“ – zack, Teamgeist!
Im Büro: Statt „Neue Software, ist Vorschrift“ lieber „Damit sparen wir 20 Minuten und haben mehr Zeit für Kaffee.“
Menschen lieben Nutzen, nicht Pflichten. So einfach kann psychologische Kriegsführung in Freundlich sein.
Innerer Dialog – deine Gedanken im Yoga-Modus
Ersetze „Ich kann das nicht“ durch „Wie kann ich das schaffen?“ und „Andere sind besser“ durch „Ich wachse gerade“. Wenn dir jemand blöd kommt, frag: „Wie meinst du das genau?“ – das wirkt souverän und gibt dir Zeit, nicht auszurasten. Merkregel: Wer sich nicht rechtfertigt, wirkt wie ein Buddha mit Handyvertrag.
Die 7-Tage-Fokus-Woche – für mehr „Ich bin dran“
Montag: Abgrenzen bei der Mutter. („Ich helfe, aber ich leide nicht.“)
Dienstag: Friedensbrief ans Kind schreiben – und verbrennen (symbolisch, nicht im Wohnzimmer!).
Mittwoch: Barfuß in der Wiese stehen, sagen: „Die Erde trägt mich.“
Donnerstag: Freundin anrufen, aber nur Schönes teilen.
Freitag: Vor dem Spiegel: „Ich vergebe mir, dass ich nicht perfekt bin.“
Samstag: Neues ausprobieren – Mango statt Apfel!
Sonntag: Zwei Dinge streichen, auf die du nächste Woche keine Lust hast.
Notfallsätze für alle Tage:
Das nächste Frauenwochenende findet vom 12. bis 14. März 2027 statt. Interessentinnen können sich schon jetzt auf die Verteilerliste für die Einladung setzen lassen unter rauschbecker(at)gmail.com und cordula.tresser(at)gmx.de.